שִׂמְחַת עִבְרִית – Die Freude am Hebräischen

Das (Alt-)Hebräische ist hauptsächlich in den Texten des Tanakh/Alten Testament zu finden. In diesen Geschichten, Gedichten, Legenden und Dokumenten wird über das Leben von Menschen berichtet, die uns so ähnlich und doch so verschieden sind. Sie begegnen vielen Problemen, die wir heute auch haben, aber sie kommen aus einer ganz anderen Zeit und einem ganz anderen Raum.
Hebräisch ist eine semitische Sprache, die etwas völlig anderes als Englisch, Spanisch, Latein, Deutsch oder Französisch ist. Das Grundkonstrukt der Sprache sind sogenannte "Wurzeln" – meist drei Konsonanten, die einen Bedeutungskern darstellen. So stehen die Laute K – T – B etwa für „schreiben“. Je nachdem, welche Schablone an Vokalen, Vor- oder Nachsilben man anlegt, ändert sich der Sinn:
- KaTaB – er hat geschrieben
- KTaB – schreibe!
- tiKTaB – sie wird schreiben
- miKTaB – -Brief
- hitKaTeB – sich gegenseitig schreiben
- …
Durch diesen Kniff sind die semitischen Sprachen sehr regelmäßig aufgebaut. Wer die sehr überschaubare Anzahl an Schablonen gelernt hat und die Bedeutung der Wurzeln kennt oder im Wörterbuch nachschlägt, kann schnell viele spannende Texte lesen.
Mehr Informationen und eine herzliche Einladung zu Hebräisch-AG, die ab dem Schuljahr 2026/27 am KFG von David Bindrim von der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg durchgeführt wird, finden sich in dem folgenden Video:
