Informatikwettbewerbe
Anna Färber ist Bundessiegerin beim 44. Bundeswettbewerb Informatik

Anna Färber aus der Jahrgangsstufe 1 des Kurfürst-Friedrich-Gymnasiums ist einer der Siegerinnen und Sieger des 44. Bundeswettbewerbs Informatik.
Der Bundeswettbewerb Informatik ist der wichtigste deutsche Wettbewerb für Informatik-Talente. An seiner 44. Austragung nahmen 1.626 Schülerinnen und Schüler teil. Ausgerichtet wurde die Endrunde von der Fakultät für Informatik der Ruhr-Universität Bochum und dem Max-Planck-Institut für Sicherheit und Privatsphäre. Der Wettbewerb ist fachlich so anspruchsvoll, dass die Gewinnerinnen und Gewinner in die Studienstiftung des deutschen Volkes aufgenommen werden. Die Jüngeren unter den Finalistinnen und Finalisten haben zudem die Chance, sich für das deutsche Team bei der Internationalen Informatik-Olympiade (IOI) 2027 in Potsdam zu qualifizieren.
In zwei Wettbewerbsrunden qualifizierte sich Anna als einer von 28 für die Finalrunde – und beschreibt die Tage in Bochum wie folgt:
„An den beiden Wettbewerbstagen standen zunächst jeweils zwei halbstündige Einzelgespräche mit Professorinnen und Professoren auf dem Programm. Dabei ging es vor allem darum, Lösungsansätze für unbekannte Problemstellungen zu entdecken und diese gemeinsam weiterzuentwickeln. Anschließend folgte eine fünfstündige Gruppenarbeit, deren Ergebnisse jede Gruppe am Ende präsentierte. Dabei bekamen wir ein Blatt mit Aufgaben, die wir in Gruppen von vier Leuten bearbeiten und Strategien entwickeln sollten. Auch abseits des Wettbewerbs war für ein Rahmenprogramm gesorgt.
Am Freitag stand schließlich die Siegerehrung an. Bis dahin war uns allerdings nicht verraten worden, wer ausgezeichnet werden würde. Umso größer war meine Freude, als ich erfuhr, dass ich zu den sechs Bundessiegerinnen und Bundessiegern des 44. Bundeswettbewerbs Informatik gehöre.“
Wir freuen uns, dass Anna in diesem anspruchsvollen Leistungsvergleich ein so herausragendes Ergebnis erlangen konnte und gratulieren ihr herzlich zu ihrem Erfolg!
(Bildquelle: Tim Kramer, RUB/BWINF)
Von ersten Wettbewerbserfahrungen zur internationalen Informatik-Olympiade

Wettbewerbe bieten Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, ihre Fähigkeiten zu erproben und über den schulischen Unterricht hinaus zu wachsen. Für Anna Färber aus der Klasse 10d wurde dies in diesem Jahr besonders deutlich: Ihr Weg führte sie von ersten Trainingslagern über nationale Wettbewerbe bis hin zu internationalen Olympiaden.
Den Anfang machte das girls@BwInf Camp in Koblenz in den Sommerferien 2025. Aus dieser Erfahrung entwickelte sich ein regelmäßiges Training für die European Girls' Olympiad in Informatics (EGOI). Nach einem weiteren Trainingscamp in Frankfurt und zwei Auswahlklausuren im März erreichte Anna einen Platz unter den besten acht Kandidatinnen – und damit die Einladung zu einem internationalen Trainingscamp im polnischen Breslau.
Gleichzeitig nahm Anna am Bundeswettbewerb Informatik teil. Mit ersten Preisen in beiden Runden qualifizierte sie sich für die Endrunde an der Universität Bochum im September 2026 sowie für die Forschungstage am Max-Planck-Institut in Saarbrücken.
Im Juli folgte die Nominierung für die European Junior Olympiad in Informatics (eJOI) in Kaunas, Litauen. Dort vertrat Anna Deutschland und kehrte mit einer Bronzemedaille nach Heidelberg zurück. Herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Leistung!
Sechster Platz bei Invent a Chip 2025

Bildnachweise: Anja Rottke, VDE (li.) / Hannibal, VDE (re.)
Invent a Chip (IaC) ist ein bundesweiter Mikrochipwettbewerb des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) und dem Verband der Elektrotechnik, Elektronik, Informationstechnik (VDE), mit dem Ziel, Microchips und Künstliche Intelligenz für Schülerinnen und Schüler interessant zu gestalten.
Der dreistufige Wettbewerb besteht in der ersten Runde aus dem IaC-Quiz und in der zweiten Runde aus der anspruchsvolleren IaC-Challenge. Die 25 Besten der IaC-Challenge nehmen in der dritten Runde am IaC-Camp teil. Mit dem Wissen aus dem IaC-Camp an der Leibniz Universität in Hannover ausgestattet, hatte ich anschließend vier Monate Zeit, um meinen eigenen KI-Beschleuniger mit darauf ausgelegtem Neuronalen Netzwerk auf Hardware zu bringen. Im Rahmen meiner Vertiefungsarbeit in IMP wurde ich dabei von Herrn Volk betreut.
Als Preis für meinen sechsten Platz habe ich unter anderem 500€ Preisgeld, eine Exkursion in eine Chipfabrik nach Dresden und ein Praktikum bei Bosch in Reutlingen gewonnen. Außerdem war die Preisverleihung Teil des MicroSystemTechnik Kongresses in Duisburg. Nach spannenden Vorträgen konnte ich hier interessante Experten aus Forschung und Industrie kennenlernen und in der Gebläsehalle Duisburg feiern.
Kilian Becker
Informatikwettbewerbe 2025 – KFG-Schülerinnen und Schüler in Wiesloch geehrt

Fotograf: Simon Hofmann / Hopp Foundation
Am 15. Mai fand in Wiesloch eine feierliche Veranstaltung zur Auszeichnung der besten Nachwuchstalente im Bereich Informatik statt. Die Preisverleihung wurde von der Hopp Foundation und der SAP gesponsert und geleitet von Eric Mayer, der unter anderem bei Terra X und KIKA tätig ist. Die Schülerinnen und Schüler wurden für die Erbringung von herausragenden Leistungen in den bundesweiten Wettbewerben Informatik-Biber, Jugendwettbewerb Informatik sowie im Landeswettbewerb Informatik geehrt.
Die Preisverleihung würdigte das Engagement und die Begeisterung der Jugendlichen für das Fach Informatik – eine Disziplin, die zunehmend an gesellschaftlicher Bedeutung gewinnt. Zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Baden-Württemberg wurden für ihre Leistungen ausgezeichnet.
Besonders hervorgehoben wurden die Erfolge im Bundeswettbewerb Informatik, bei dem es in diesem Jahr lediglich zwei Preisträgerinnen und Preisträger in der Rhein-Neckar Region gab: Anna Färber und Till Harpenschläger, beide vom Kurfürst-Friedrich-Gymnasium Heidelberg. Ihr Erfolg auf Bundesebene unterstreicht nicht nur ihr außerordentliches Talent, sondern auch die Qualität der schulischen Förderung im Bereich Informatik am KFG.
Auch im Jugendwettbewerb Informatik überzeugten Schülerinnen und Schüler des KFG: Neben Anna Färber und Till Harpenschläger wurde auch Jessica Guo für ihre hervorragenden Leistungen ausgezeichnet.
Ebenfalls wurden alle ersten Preisträger des Informatik-Bibers ausgezeichnet, welche sich diesen Preis durch herausragende Leistungen ermöglicht haben.
Die Veranstaltung bot nicht nur eine Bühne zur Ehrung der Preisträgerinnen und Preisträger, sondern auch Inspiration für die anwesenden jungen Talente, sich weiterhin mit Neugier und Ehrgeiz den Herausforderungen der Informatik zu stellen. Deshalb gab es verschiedenste Stationen, an denen Firmen vorgestellt haben, wie sie die Informatik nutzen, z. B. SAP, John Deere und viele mehr.
Eric Mayer, der die Veranstaltung mit großem Engagement leitete, betonte in seiner Rede die Bedeutung frühzeitiger Förderung und würdigte die Erfolge der Jugendlichen als beispielhaft für die Zukunft der digitalen Bildung in Baden-Württemberg.
Benjamin Garbe
Bundeswettbewerb Informatik 2024 – Herausragende Ergebnisse: Vier Schülerinnen überzeugen in der Initiative "girls@BWINF"
Das Kurfürst-Friedrich-Gymnasium wurde im Rahmen der Initiative „girls@BWINF“ 2024 mit dem Schulpreis in der Kategorie „Gold“ ausgezeichnet. Die Auszeichnung wird für das Engagement der Schule bei der Förderung weiblicher Informatiktalente verliehen.
Im Herbst 2024 nahmen Sophia Childs (6. Klasse), Anna Färber und Tamara Krage (9. Klasse) sowie Jessica Guo (10. Klasse), Schülerinnen des Kurfürst-Friedrich-Gymnasiums, an der dritten Runde des Jugendwettbewerbs Informatik bzw. Bundeswettbewerbs Informatik teil und zeigten bei der Bearbeitung der Aufgaben großes Interesse und Können. Die Aufgaben umfassten unter anderem die Herausforderung, ein Grundstück in möglichst viele quadratische Kleingärten zu unterteilen, sowie Aufgaben, bei denen die Schülerinnen Texte automatisiert verarbeiteten. Durch ihre Teilnahme und die erzielten Ergebnisse erfüllten sie alle Kriterien für die „Gold-Auszeichnung".
Die „girls@BWINF“-Initiative wurde 2020 ins Leben gerufen, um die Beteiligung von Mädchen an Informatikwettbewerben zu fördern und sie darin zu unterstützen, ihre Informatikfähigkeiten weiterzuentwickeln. Der „Gold-Schulpreis“ wird an Schulen verliehen, die mindestens drei Schülerinnen in die dritte Runde des Jugendwettbewerbs Informatik entsenden und dabei besondere Leistungen zeigen.
Die Preisverleihung umfasst eine Urkunde, ein Signet zur Nutzung auf der Schulwebsite sowie einen Geldpreis in Höhe von 200 Euro, der für den Informatikunterricht verwendet werden kann.
Die „girls@BWINF“-Initiative wird auch 2025 fortgeführt. Sie verfolgt das Ziel, das Interesse von Mädchen an Informatik weiter zu fördern, und bietet dazu verschiedene Programme wie Informatik-Camps und schulübergreifende Netzwerke. Auch wir als Schule werden weiterhin daran teilnehmen.
Bundeswettbewerb Informatik 2023 – Shuheng Wei, Julian Weide und Leon Wu zählen zu Deutschlands talentiertestem Informatiknachwuchs

Der Bundeswettbewerb Informatik ist der wichtigste deutsche Wettbewerb für Informatik-Talente. An seiner 41. Austragung nahmen über 1.600 Schülerinnen und Schüler teil. In zwei Wettbewerbsrunden qualifizierten sich Shuheng Wie (Jahrgangsstufe 1), Julian Weide (Jahrgangsstufe 2) und Leon Wu (Abiturient des Jahres 2023) zusammen mit 23 anderen Schülerinnen und Schülern für die Finalrunde des 41. Bundeswettbewerbs Informatik, die von 12. bis 15. September vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ausgerichtet wurde.
Zwei Tage lang mussten sich die jungen Informatik-Spitzentalente am KIT forschungsnahen Problemen stellen und diese in Gruppen- und Einzelarbeit lösen. Dabei wurden die Jugendlichen mit den schwierigsten in der Informatik bekannten Problemen konfrontiert. Algorithmen rund um strukturierte symbolische Ausdrücke sowie um Zeichenketten standen im Vordergrund: Diese auf der formalen Seite liegenden Themen spielen in unterschiedlichsten Bereichen der Informatik eine wichtige Rolle. „Die Lösungen mussten die Schülerinnen und Schüler einer Jury präsentieren. In Einzelgesprächen wurden Wissen, insbesondere aber auch die Problemlösungs-Kompetenz der Schülerinnen und Schüler, geprüft“, sagt Laura Klas, Informatiklehrerin am Kurfürst-Friedrich-Gymnasium.
„Einmal mehr hat es der Bundeswettbewerb Informatik geschafft, herausragende junge Informatik-Talente zu identifizieren. Die Leistungen der Jugendlichen, auch im Umgang mit offenen und schwierigen Fragen , waren sehr beeindruckend“, zeigte sich Professor Christoph Weidenbach, Beiratsvorsitzender der Bundesweiten Informatikwettbewerbe und Vorsitzender der Endrunden-Jury, begeistert.
„Schülerinnen und Schülern frühzeitig die Informatik nahezubringen und sie so auf die Herausforderungen einer digitalisierten Gesellschaft vorzubereiten, ist uns ein dringendes Anliegen.“, sagt Professor Bernhard Beckert, Dekan der KIT-Fakultät für Informatik. „Zu diesem Anspruch passt ein Wettbewerb, der bei jungen Menschen Begeisterung für Informatik-Themen wecken und ein grundlegendes Verständnis für das Fachgebiet schon während der Schulzeit vermitteln will, perfekt.“
Der Bundeswettbewerb Informatik stellt hohe fachliche Anforderungen an die Teilnehmenden. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden daher üblicherweise in die Studienstiftung des deutschen Volkes aufgenommen. Zusätzlich erhalten die jüngeren Finalistinnen und Finalisten die Chance, sich für das deutsche Team bei der Internationalen Informatik-Olympiade in Ägypten 2024 zu qualifizieren.
„Wir freuen uns, dass mit Shuheng, Julian und Leon gleich drei Schüler des Kurfürst-Friedrich-Gymnasiums in diesem anspruchsvollen Wettbewerb das Finale erreicht haben. Darauf können sie sehr stolz sein“, schwärmt Laura Klas.